Hochzeitsfotos – Wird es für Hochzeitsfotografen jetzt eng?

 

Hochzeitsfotos waren lange Zeit eine der zuverlässigsten und besten Einnahmequellen für professionelle Fotografen. Vom schönsten Tag im Leben wollten Braut und Bräutigam auch die schönsten Fotos. Und sie wollten kein Risiko eingehen, sondern professionelle und ganz besondere Fotos von ihrer Hochzeit haben. Gerne waren sie auch bereit, den Fotografen hierfür fair zu bezahlen. Gute Fotografen konnten einen guten Teil ihres Einkommens mit Hochzeiten verdienen?
Ist dies auch heute noch so oder wird es auf dem Markt auch für Hochzeitsfotografen eng?

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Fest steht: Immer mehr Fotografen bieten Hochzeitsfotos an

Wie in allen Sparten der Fotografie ist auch jene der Hochzeitsfotografie von Fotografen übersättigt. Jeder kennt mindestens eine Person in seinem Freundeskreis, die Fotografie als Hobby hat. Oder es wird einfach mal auf Facebook gefragt, wer denn einen guten Fotografen für die Bilder von Trauung und Feier empfehlen kann. Meist kommen hier in kürzester Zeit dutzende Empfehlungen zusammen. Alleine daran kann man schon sehen, wie groß der Mitbewerb im Hochzeitsbereich ist. 

Wie bleibt man als Hochzeitsfotograf konkurrenzfähig? 

Fakt ist: Sudern und raunzen über Hobbyfotografen sowie die Behauptung, diese würden nur schlechte Bilder abliefern, wird nichts bringen. Auch wenn es hier natürlich viele Knipser gibt die schlechte Bilder abliefern, gibt es mindestens ebenso viele, die durchaus gute Fotos abliefern. Man muss sich hier auch bewusst machen, dass die Ansprüche der Kunden meist wesentlich niedriger sind, als die Ansprüche an ein gutes Bild aus professioneller fotografischer Sicht. Die Kunden bekommen also sehr häufig durchaus das, was sie sich gewünscht oder vorgestellt haben. Oft übertreffen die Bilder der Hobbyfotografen sogar diese Erwartungen.   

Folgende Tips solltest du also beachten, wenn du professionelle Hochzeitsfotografie anbieten willst:

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Ein astreines Portfolio mit Hochzeitsfotos

Dein Portfolio wirst Du aller Wahrscheinlichkeit nach hauptsächlich im Web präsentieren. Hier solltest Du ausschließlich Deine allerbesten Hochzeitsfotos zeigen. Außergewöhnliche Bilder die klar machen, dass Du ein absoluter Spezialist in Sachen Hochzeit bist.
Ein paar Subtexte unter den Bildern, die verdeutlichen, dass Hochzeiten für Dich nicht nur eine Methode zum Geldverdienen, sondern Deine wahre Leidenschaft und Passion sind, können nicht schaden. Beispiel:
„Seit 10 Jahren macht mir nichts mehr Freude, als Brautpaare an ihrem schönsten Tag mit meiner Kamera zu begleiten!“
„Hochzeitsfotografie ist für mich mehr als einfach nur Fotografie…“

Sei kreativ und einzigartig

„Normale“ Hochzeitsfotos bekommen potenzielle Kunden heutzutage wie Sand am Meer. Wenn Du es nicht schaffst, dass sich Deine Bilder in positiver Weise von Deinen Mitbewerbern abheben, dann werden sich Deine Kunden entweder für den günstigsten Anbieter, oder für den mit den einzigartigen Fotos entscheiden.  

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Biete Service, sei sympathisch

Paare die heiraten, bzw. Trauzeugen die Hochzeiten organisieren, haben alle Hände voll zu tun. Sie wollen sich nicht auch noch mit „schwierigen“ Fotografen herumschlagen. Vermittle ihnen also ein gutes Gefühl, biete so viel Serviceleistung an wie möglich. Dies bezieht sich auch auf das Verteilen der Bilder nach der Hochzeit. Biete beispielsweise einen Bereich auf deiner Webseite an, auf dem dem sich die Hochzeitsgäste die Fotos anschauen und auch verschiedene Ausdrucke, Hochzeitsbücher etc. bestellen können. Das bringt dir im Übrigen auch einen Zusatzverdienst ein. 

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Kenne Deinen Wert und bleibe bei Deinem Preis

Wenn Du all die obigen Punkte erfüllst, kannst Du auch einen fairen Preis für Deine Dienstleistung verlangen. Lass Dich nicht runter Handeln, nur um den Auftrag zu bekommen! Das mag Dir kurzfristig ein bisschen Geld in die Kasse bringen, schadet Dir auf Dauer aber mehr als es Dir nützt. 
Umgekehrt solltest Du jedoch auch nicht größenwahnsinnig in Deiner Preisgestaltung werden. Deine Kunden müssen klar nachvollziehen können, warum Dein Angebot kostet, was es eben kostet!

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