Projekt Wolke

 

Bis vor einiger Zeit waren Wolkenbilder eher Zufallsprodukte. Beiwerk zu Landschaftsbildern, hier und dort natürlich auch einmal der Himmel als Hauptmotiv. Seit einiger Zeit hat mich jedoch eine gewisse Faszination für Wolken erfasst und ich ziehe immer wieder gezielt los um meinem „Projekt Wolke“ weitere Bilder hinzuzufügen. Anscheinend kann man durchaus auch eine gewisse Wolken-Sucht entwickeln. 

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Wolken – Bilder in ständiger Bewegung

 

Beim Wolken fotografieren macht man Bilder von etwas, dass ständig in Bewegung ist. Selbst bei Windstille kann man bei genauem Hinsehen erkennen, dass jede Wolke in jeden Augenblick anders aussieht. Um so stärker der Wind wird, desto rascher gehen die Veränderungen* natürlich vonstatten. Manchmal weiß ich gar nicht, in welche Richtung ich zuerst fotografieren soll, weil sich überall ständig neue, spannende Formen und Strukturen ergeben.

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Struktur- und Formbilder oder Landschaftsfotografie?

 

Was mich an der Wolkenfotografie am meisten reizt, sind die vielfältigen Formen und Strukturen, sowie auch die Helligkeitsverteilung auf den Bildern. Ich wähle Übergänge und Strukturen aus die mir interessant erscheinen oder versuche auch, mehrere unterschiedliche Strukturen in einem Bild gegenüber zu stellen. Fallweise lasse ich auch ein Stück Landschaft* als ergänzendes Beiwerk mit auf dem Bild. 

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Ausrüstung zum Wolken fotografieren und RAW-Entwicklung

 

Ich selber fotografiere nach wie vor mit meiner alten, geliebten Nikon D700. Meiner Meinung nach eine der besten Kameras die Nikon je gebaut hat* – aber gut, anderes Thema. 
Jedenfalls braucht man zum Wolkenfotografieren eigentlich keine spezielle Kamera. Es herrscht ja Tageslicht, von daher bleiben die ISO-Werte meist eher unten. Man braucht auch keine tolle Serienbildfunktion, kann problemlos auch mit der Hand scharfstellen und so weiter.

Von der Brennweite her, nehme ich die meisten Wolkenbilder mit dem Sigma 70-200 F2,8* auf. In meinem Fall noch die alte Version ohne Bildstabilisator, die man mitunter schon sehr günstig bekommt*.
Mit diesem Brennweitenbereich bekomme ich einerseits noch interessante Ausschnitte aufs Bild, kann andererseits aber auch noch großflächigere Aufnahmen bewerkstelligen. Meiner Meinung nach das perfekte Objektiv für Wolkenfotografie.

Meine Wolkenbilder RAW´s entwickle ich immer in Richtung weniger Dynamik und Sättigung, bis hin zu Schwarzweißbildern und Teiltonungen, so wie in diesem Tutorial schon einmal von mir beschrieben.
Ich überdramatisiere die Wolkenbilder in Bezug auf Kontrast und Klarheit, weil dadurch auch die feineren Strukturen der Wolken zur Geltung kommen. Durch diese Art der Bearbeitung wird für den Betrachter auf den ersten Blick sichtbar, was den Beobachter in der Natur nur nach längerem und genaueren hinsehen auffällt. 

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Weitere Wolkenbilder findest Du in der Galerie unten! Viel Spaß beim Wolken schauen und träumen:

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