Fotografieren lernen – Welche Ausbildung braucht ein Fotograf?
Fotografie ist heute ein freies Gewerbe. Jeder kann Fotograf werden ohne dafür eine Ausbildung machen zu müssen. Der klassische Ausbildungsweg über eine Lehre als Fotograf, Lehrabschluss, Meisterprüfung und Eröffnung eines eigenen Fotostudios, wird heute kaum noch gegangen, zumal kaum noch Fotografen Lehrlinge einstellen. Viele Fotografen lernen das Fotografieren heute in Eigenregie und wählen die Module ihrer Ausbildung zum Fotografen selbst. Das Fotografieren lernen reicht hier von reinem Ausprobieren, über die Lektüre von Büchern, den Konsum von Videos zum Thema Fotografie auf YouTube, bis hin zum Besuch von einzelnen Kursen oder auch Komplettausbildungen zum Fotografen.
Wer fotografieren lernt, bekommt mehr und bessere Aufträge
Das klingt erstmal paradox. Der Markt ist mit Fotografen übersättigt und oft hat es den Anschein, dass gerade die Hobby Knipser ohne Gewerbeanmeldung, die eben mal für ein Taschengeld oder gar gratis Fotoshootings anbieten, die größte Hürde für den Erfolg als Berufsfotograf darstellen. Das mag zu einem Teil auch zutreffen. Wer sich jedoch durch eine gute Ausbildung zum Fotografen das Fotografieren erlernt hat, kann sich dennoch von der Konkurrenz abheben. Gar nicht unbedingt deshalb, weil er nun bessere Fotos machen kann – auch viele Hobbyknipser können hervorragend fotografieren, dass darf man nicht vergessen – sondern weil er eine solide, anerkannte Ausbildung* vorzuweisen hat. Gerade bei hoch dotierten Aufträgen im Bereich der wirklich professionellen Hochzeitsfotografie, der Produkt- und Werbefotografie, sowie auch im Bereich der hochkarätigen Bühnenfotografie, haben ausgebildete Fotografen die eine saubere Ausbildung vorweisen können, die wesentlich besseren Chancen auf den Auftrag.
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Fotografieren lernen – Welche Ausbildungen kommen infrage?
Je nachdem, welche Sparte als Berufsfotograf besonders angestrebt wird, kommen natürlich auch Kurse mit spezifischem Inhalte infrage. Wichtig ist hier, dass die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten auch nachweisbar sind, also ein Zertifikat oder Zeugnis ausgestellt wurde. Immer gut ist es auch, wenn man das Fotografieren in einer umfassenden Basisausbildung lernt. Gerade im Bereich der Fotografie bieten sich hier auch die Lehrgänge renommierter Fernbildungsinstitute mit staatlich anerkannten Lehrgängen an.
Weiter eignen sich natürlich auch Kurse von lokalen Ausbildungsinstituten, die meist als Abendkurse angeboten werden. Der Vorteil ist hierbei, dass man sich auch persönliche mit seinen Mitstudenten und Ausbildern austauschen kann.
Was, außer fotografieren lernen, sollte eine gute Ausbildung noch beinhalten?
Eine solide Ausbildung zum Berufsfotografen beinhaltet nicht nur die fotografischen Grundlagen, sondern beinhaltet beispielsweise auch die angemessene Präsentation der Arbeiten. Des Weiteren beinhalten umfassende Ausbildungen zum Fotografen auch rechtliche Aspekte, Grundlagen bezüglich Gewerbeanmeldung und Steuerrecht, sowie natürlich auch Tipps zur Kundenakquise und Preisgestaltung. Genau hierin unterscheiden sich Fotografen, die das Fotografieren im Rahmen einer soliden Ausbildung gelernt haben, von anderen Fotografen. Sie wissen, wie sie sich ansprechend präsentieren, welche Preise sie verlangen müssen und wie sie an die wirklich guten Aufträge als Fotograf herankommen.
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